Kaffee zum Frühstück und Stress am Morgen: 18 Gewohnheiten, die das Abnehmen erschweren

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1. Zu wenig Schlaf

Die Schlafdauer kann entscheidend dafür sein, wie erfolgreich die Diät verläuft. Warum? Wer nur wenige Stunden pro Nacht schläft, produziert mehr Ghrelin. Dieses Hormon ist unter anderem für die Steuerung von Hunger und Sättigung verantwortlich. Außerdem drosselt es den Energieumsatz und verhindert somit, dass Fettspeicher abgebaut werden. Wichtig ist es, einen festen Schlafrhythmus beizubehalten. Übrigens: Der Körper verbrennt auch im Schlaf Kalorien – rund 70 Kilokalorien pro Stunde.

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2. Im Dunkeln anziehen

Anstatt sich schlaftrunken im dunklen Schlafzimmer anzuziehen, sollte man die Vorhänge aufziehen. Das verhindert nicht nur, dass ein optisch nicht zusammen passendes Outfit am Körper sitzt, sondern hilft auch beim Abnehmen. Wie eine Studie gezeigt hat, soll die Morgensonne nämlich dabei helfen, deinen Stoffwechsel anzukurbeln. Und das wirkt sich wiederum auf eine effektive Fettverbrennung aus.

3. Kaffee zum Frühstück

Nach der Nachtruhe ist man – selbst wenn man ab und zu an einem Wasserglas genippt hat – dehydriert. Und das weckt unseren Appetit. Wer nun sofort zum Kaffee- oder Tee-Becher greift, wird nichts dagegen tun, im Gegenteil: Getränke mit Koffein beziehungsweise Teein (schwarzer und grüner Tee) verstärken den Effekt der Dehydration. Besser: Am Morgen als Erstes ein großes Glas Wasser trinken, auch, um den Stoffwechsel auf Touren zu bringen.

4. Auf Milchprodukte verzichten

Wer nicht laktoseintolerant ist, sollte am Morgen Milchprodukte essen. Und nicht aus falschen Beweggründen darauf verzichten, zum Beispiel, um Kalorien zu sparen. Der Hauptgrund: Kalzium ist ein wichtiger Bestandteil für die Blutgerinnung und Muskelkontraktion – und das kann den Abnehmprozess positiv beeinflussen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt der tägliche Kalziumbedarf übrigens bei etwa 900 Milligramm für einen Erwachsenen.

5. Cerealien essen

Müsli mag vielleicht eine sättigende Grundlage bilden, besser sind jedoch Proteine für den Start in den Tag. Eier sättigen ebenfalls und versorgen den Körper mit der benötigten Energie. Durch den Verzehr von Proteinen wird zudem das Hormon Orexin ausgeschüttet, das die Kalorienverbrennung anregt. Eier liefern darüber hinaus wichtige Nährstoffe und Vitamine, und hemmen die Lust auf kleine Snacks zwischen den Mahlzeiten.

6. Stress am Morgen

Die Snooze-Funktion am Wecker kommt so oft zum Einsatz, sodass häufig zur Arbeit gehetzt werden muss? Dann sollte diese Gewohnheit überdacht werden, denn Stress am Morgen sorgt für die Ausschüttung von Cortisol. Das Hormon unterbricht den Aufbau von Proteinen im Körper und zieht stattdessen Proteine aus den Muskeln, um diese in Glukose umzuwandeln. Dann doch besser ein bisschen eher aufstehen.

7. Keine Mittagspause machen

Wer das Mittagessen auslässt und die Pause einfach durcharbeitet, tut sich und seinem Körper keinen Gefallen. Warum das so ist? Ganz einfach: Wenn du eine Mahlzeit weglässt, fährt dein Körper seinen Energieverbrauch runter, und das bremst auch den Fettabbau. Unser Tipp: Bevor auch die Leistungsfähigkeit unter dem Nahrungsverzicht leidet und einen die Heißhungerattacke am Abend überrascht, lieber was Kleines essen.

8. Über die Diät jammern

Wenn eine Diät über die Maßen anstrengend ist, sodass allen Leuten davon vorgejammert wird, ist es Zeit, davon abzulassen. Mal ganz ehrlich: Diese Art von Diät zieht man eh nicht durch. Besser ist eine Abnehm-Strategie, hinter der man mit seiner ganzen Persönlichkeit steht – und die sich nicht durch Verbote, sondern durch die Freude an gesunden Lebensmitteln auszeichnet.

9. Keinen Schritt zu Fuß gehen

"Jeder Schritt hält fit, jeder Gang macht schlank" lautet eine Redensart – und daran ist definitiv was dran. Auf die Arbeit übertragen: Geh lieber zu Kollegen, als sie anzurufen. Im Alltag: Treppen steigen, statt den Fahrstuhl fahren und kurze Strecken laufen. Besser als das Auto aus der Garage zu holen. Wer diese Kleinigkeiten beherzigt, sorgt bereits für ein Grundmaß an Bewegung.

10. Chill-Musik zum Workout

Lounge-Musik und langsame Instrumental-Songs eignen sich vielleicht für den Spa-Bereich und zum Entspannen, nicht aber für ein sportliches Workout. Wer auf dem Laufband oder dem Stepper trainiert, sollte sich besser schwungvolle Musik in die Ohren stöpseln. Dann läuft es sich gleich doppelt so schnell.

11. Nur Cardio-Training machen

Ausdauersport ist wunderbar, dennoch sollte man auch darauf achten, die Muskeln zu trainieren. Grund dafür ist, dass man Muskelmasse aufbaut, was den Fettstoffwechsel positiv beeinflusst. Das heißt: Je mehr Muskeln man hat, desto mehr Fett verbrennt man – selbst im Ruhezustand. Wenn der Körper mehr Energie verbraucht, als er in Form von Nahrung erhält, ist er gezwungen, an die Fettreserven zu gehen.

12. Nicht schwer tragen

Wie oben bereits erwähnt, ist es wichtig, Muskeln zu trainieren. Wenn man diese jedoch nicht nur in Form hält, sondern auch aufbauen möchte, sollten die Gewichte schon etwas schwerer sein. Sonst sieht man vermutlich keine physischen Veränderungen. Wichtig: Variation in den Übungen und in deren Intensität.

13. Mit Zucker belohnen

Wer eine Woche hartes Training und gesunde Kost hinter sich hat, möchte sich am Wochenende mit irgendetwas belohnen. In diesem Fall besser nicht zu zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Getränken greifen, sondern stattdessen die Belohnung in Form von einem tollen Film, einer Maniküre oder einer Massage machen. Das hält von Hunderten Kalorien ab und hilft, die Abnehm-Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

14. Kein Öl nehmen

Gesättigte Fette in Mengen sind ungesund für den Körper – nicht nur, weil sie zu Übergewicht führen können, sondern weil sie außerdem den Blutfettgehalt steigern. Und das kann wiederum das Risiko für Herz-Krankheiten erhöhen. Ungesättigte Fettsäuren sind hingegen gut für den Körper und helfen sogar beim Abnehmen. Grund dafür: Die enthaltenen Lipide bremsen den Übergang der Kohlenhydrate ins Blut. Zu Olivenöl kann somit bedenkenlos gegriffen werden.

15. Vor dem Fernseher essen

Abends am liebsten mit dem Essen vor den Fernseher setzen, um sich berieseln zu lassen? Keine gute Idee. Film oder die Serie sollte man sich besser für den Abend aufheben und sich stattdessen auf das konzentrieren, was auf dem Teller liegt. Damit verhindert man, dass man zu viel und zu schnell isst – und lernt, auf den Körper zu hören.

16. Heizung im Schlafzimmer an

Sollte die Heizung im Schlafzimmer immer auf voller Power laufen, dann gut zuhören: Diese Angewohnheit kann den Wunsch zum Abnehmen sabotieren. Grund dafür: Bei kälteren Schlafzimmer-Temperaturen muss der Körper minimal Energie aufwenden, um den Körper auf die geeignete Schlaftemperatur zu bringen. Und das verbrennt wiederum Kalorien.

17. Essen zwischen Termine schieben

Möchte man nur schnell was essen, bevor das Kind zum Fußballclub oder in die Tanzschule gebracht werden muss? Dann hat der Körper definitiv nicht genug Zeit, um zu merken, dass er satt ist. Unser Tipp: Zunächst nur die Hälfte des geplanten Essens essen und den Rest für nach den Erledigungen aufheben. Wer dann immer noch Hunger hat, kann die zweite Hälfte des Tellers essen.

18. Instagrammen aus dem Bett

Kurz vor dem Zubettgehen greifen viele noch einmal zu ihrem Smartphone, um den letzten Schnappschuss des Tages auf Instagram zu teilen oder die News des Tages zu lesen. Ein Fehler, der uns vermutlich sogar daran hindern kann, Gewicht zu verlieren. Das blaue LED-Licht behindert nämlich die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Schlaflosigkeit und Heißhungerattacken können die Folge sein.

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