Abnehmen und gesünder leben: Das passiert, wenn man täglich Haferflocken isst

Haferflocken wirken auf den ersten Blick vielleicht wenig spannend, sind sie doch eher geschmacksneutral und lösen daher erstmal wenig Begeisterung aus.

Allerdings gibt es viele gute Gründe, Haferflocken eine zweite Chance zu geben, denn sie können sehr positive Auswirkungen auf den gesamten Alltag haben.

So ändert sich der Alltag, wenn man täglich Haferflocken isst

1. Man fängt an, intuitiv zu essen

Am Anfang steht man vielleicht noch etwas unbedarft vor der eigenen Müslischale. Was soll da rein? Früchte, Nüsse, Schokolade oder doch etwas Salziges? Ganz einfach: Erlaubt ist, was schmeckt – und worauf man Lust hat.

In der süßen Variante schmecken Haferflocken beispielsweise mit Beeren, geriebenem Apfel und etwas Ahornsirup. Aber auch herzhaft – beispielsweise mit Hüttenkäse, Thunfisch und Tomaten – überzeugen die Flocken.

Generell sollte man versuchen, intuitiv zu essen, am besten direkt beim Frühstück damit anfangen. So befriedigt man seine Gelüste, bevor sie zum Heißhunger mutieren.

2. Man hat weniger Hunger

Eine Portion Haferflocken (circa 50 Gramm) enthalten 5 Gramm Eiweiß, 5 Gramm Ballaststoffe und sind mit nur 170 Kalorien richtig schlanke Sattmacher.

Beim Aufkochen mit Milch oder Wasser quellen sie zusätzlich auf und bekommen so ein größeres Volumen. Zusammen mit Naturjoghurt und frische Früchten entsteht so ein Frühstück, das bis zum Mittagessen stärkt, ohne dabei das Kalorienkonto zu sprengen.

3. Frühstücken wird zum Ritual

Wer jeden Tag Haferflocken frühstückt, wird schnell merken, wie schnel man sich an diese Mahlzeit gewöhnt und sich bereits abends auf den kulinarischen Start in den Tag freut.

Das sorgt dafür, dass ein schneller Besuch beim Bäcker um die Ecke, wo ungesunde Snacks und süße Teilchen locken, in Zukunft immer seltener vorkommen.

Wenn es morgens besonders schnell gehen muss, sind Overnight Oats, also Haferflocken, die bereits abends in einem geeigneten Glas vorbereitet werden, eine gute Alternative, um auch unter Zeitdruck ein gesundes Frühstück zu bekommen.

4. Die Verdauung passt sich an

Der hohe Ballaststoffanteil von Haferflocken regt die Verdauung an und kurbelt so den Stoffwechsel an – bereits nach wenigen Tagen wird hier eine Veränderung zu spüren sein. Besonders ein warmes Oatmeal räumt auf im Bauch, wärmt von innen und gibt ein angenehm sättigendes Gefühl.

Durch das regelmäßige Frühstück kommt die Verdauung zudem nicht nur in Schwung, sondern auch in einen gesunden Rhythmus.

Dieser hilft dabei, einem Blähbauch und Verstopfungen vorzubeugen.

5. Man wird nie wieder etwas anderes frühstücken wollen

Startet man einen Monat lang jeden Morgen mit Haferflocken in den Tag, werden Croissants, Bagels und Co. schnell ihren Reiz verlieren, denn geschmacklich können diese Klassiker auf dem Frühstückstisch nicht mit abwechslungsreichen und farbenfrohen Superbowls mithalten.

Das bedeutet allerdings nicht, dass am Wochenende nicht auch mal wieder richtig klassisch aufgetischt werden darf – eine ausgewogene Ernährung soll schließlich auch genug Abwechslung bieten.

Rezept: Overnight Oats mit Orange

Am Vorabend zubereiten, über Nacht ziehen lassen und morgens genießen. Overnight Oats sind das perfekte Frühstück für alle Langschläfer.

Zutaten:

  • 3 EL Haferflocken
  • 0,5 Banane
  • 150 g Naturjoghurt
  • 120 g Magerquark
  • 2 EL Milch (3,5 % Fett)
  • 1 TL Honig
  • kleine Orange

Zubereitung:

1. Haferflocken in eine Schale oder Glas (ca. 250 ml Fassungsvermögen) geben.

2. Banane in Scheiben schneiden und über die Haferflocken schichten.

3. Joghurt, Magerquark, Milch und Honig mischen und über die Haferflocken-Bananen-­Mischung geben.

4. Gefäß mit Folie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

5. Am nächsten Morgen Orange schälen und in kleine Stücke schneiden. Über das Müsli geben.

Mareike Kalbitz

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